Kartsprint Teesdorf 1.5.1999

Es war ein schöner Tag. Ringsherum zogen Regenschauer umher, das Fahrtechnikzentrum Teesdorf wurde jedoch verschont, es blieb trocken. Nur zweimal fielen ganz wenige Tropfen auf den grippigen Kurs. Der Kurs war übrigens toll.Er besteht aus einem Teil der 24 Stunden Rennstrecke, wurde mit zwei Schikanen und einer modifizierten Wende verfeinert, wobei letztere wirklich spannend zu fahren ist und die Möglichkeit für piekfeine Überholmanöver ermöglicht hat.

Hahaaa! Olte Kraxn! Kann nicht einmal Java-Applets, hihiii! 3D Bild! Maus langsam drüberziehen
Das Starterfeld, 26 Karts

Zunächst wurden die 27 teilnehmenden Karts auf den Prüfstand gestellt um technischen Gleichstand zu gewährleisten. Das auffallend schnelle V-max Kart 77 wurde nach dem 6. Lauf, in dem Herbert Pürkfellner eine absolute Fabelzeit auf den Asphalt knallte, ein weiteres Mal leistungsgeprüft.

Originalton Geza: "Daß aner auf der Zielline um 3 km/h schneller is, des kann nit mit rechten Dingen zugehn!"
Herbert: "No jo, vielleicht kummts doch draufon, wer im Kart sitzt..."

Aber der V-max 77 Motor war korrekt!

Herbert Pürkfellner führt übrigens in der Einzelfahrerwertung, er hat bis jetzt in jeder Halle mit jedem Kart immer unglaubliche Zeiten auf den Belag geknallt, ist sehr oft als 1. über die Ziellinie gekommen, also war diese Leistung ebenfalls nicht unerwartet.

Nur Platz 11 ging an das zweite V-max Team (7). Platz 10 für Thek rechts im Bild Pepi mit V-max Sweater ;-), 9. Platz für die Sieger des ersten Sprint, dem Nokia Vitacam Team. 8. Platz ging an das Xkart Team powered by Cafe Kerstin in der Zirkusgasse im 2. Bezirk, Ecke Novaragasse. M_pepithek.jpg (4320 Byte)

Das V-max 7 Team wurde für die Läufe 3 und 4 disqualifiziert, weil ein Fahrer anstatt an die Box ins Fahrerlager gefahren war, um dort den Reifendruck nachzukorrigieren. Peinlich. Anyway, bei der Wiederaufnahme des Rennens im 5 Lauf durfte E.M. KoflAIR himself vom letzten Startplatz aus (26.) ins Rennen gehen. Nach 15 Minuten kam er als 4. ins Ziel. Das war die Rekordaufholjagd an diesem Tag, mit einem Platzgewinn alle 40,9 Sekunden, macht 22 Plätze in 15 Minuten!

Platz 7 ging an die stets lautstark diskussionsbereiten MSC Dirty Six, die auch diesmal mit einem Rundumschlag in diversen Diksussionsbrettern aufhorchen lassen.

Die A1 Kinder kamen auf den 6. Platz, wobei wieder einmal ein Fahrer auffiel, der FRITZeelll vor der Kehre rechts in den Lichtmasten transportieren wollte. Wir erinnern uns nur ungern an Michi Gamauf's Abservierung in Zeltweg durch ebendieses Team...

Auf Platz 5 folgen die Crashtestdummy's, welchen im letzten Lauf beim Start die Kupplung in Rauch aufging. Hätten sie diesen Lauf auf Platz 2 beendet, dann wären sie hauchdünn vor Xkart zu liegen gekommen! Bravo Dummy's! Durch die breite Unterstützung durch die Familien herrscht bei der Siegerehrung der Dummys übrigens immer das größte Geschrei, übertroffen nur durch die kreischenden Ladies!

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Crashtestdummy im 8. Lauf, kupplungslos. Konnten in diesem Lauf immerhin noch 15 Punkte retten!

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Mario Xtraxler, noch immer grantig.

Auf den 4. Platz kamen die bisher führenden der Staatsmeisterschaft, Xkart Skoda Nord. In der Staatsmeisterschaft übernimmt nach diesem Rennen V-max jedoch wieder die Führung in der Staatsmeisterschaft, wenngleich nur um hauchdünne 2 Punkte (288 zu 286)!
Dritter wurde das bereits im Vorjahr immer wieder auffallend starke Riff Raff Team. Riff Raff gewann die ersten drei Einzelläufe, hatten dann jedoch Schwierigkeiten, die Performanz zu halten.

Im Bild Riff Raff und Rennleiter Geza Toth.

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Riff Didi Geza

Zweiter wurde V-max 77, die zunächst mit stotterndem Motor zu kämpfen hatten, dann durch eine Stop & Go nach hinten geworfen wurden. Zu dieser kam es, als W.L! einen überrundeten überholen wollte, dieser die "Türe zuschmiß" und sich danach drehte. Schwarze Flagge für den kochenden W.L! also. V-max gewann die letzten 4 Läufe, was - für viele sehr überraschend - noch den 2. Platz brachte! 
Auffallend stark war das Ladyteam, das letztlich den Sieg schaffte. Sie errangen zwar nur einen Laufsieg, die Konstanz der Leistung und die Tatsache, daß sie keine einzige Stop & Go ausfaßten, brachte den Mädls jedoch den Sieg. Bravo Ladies!

Rechts die TOP 3 dieses Wochenendes: Lady, V-max, Riff Raff (von rechts!)

Und hier noch ein paar Statistiken, ausgearbeitet von Wern@ir Trügler (V-max Team), gefladert von der Scratchwall:

Die Top-Verbesserungen

1. KoflAIR (V-max)
2. Wern@ir (V-max)
3. MSC Dirty Six
-22R (von 26 auf 4)
-14R (von 22 auf 8)
im 6. Lauf -12R (von 23 auf 11)

Womit KoflAIR seinen Killerinstinkt wieder mal klar unter Beweis stellt. Manche Überholmanöver waren grenzhart, vor allem Mario Xkart 25 Traxler war nach dem Rennen sehr grantig auf KoflAIR, der in der letzten Runde bei der Xkart Attacke gleich 2 Plätze gutmachen konnte.

Die schnellsten Rennrunden

1. Wern@ir (V-max)
2. A1 Junior RC im 1. Lauf
3. Didi Kotrnec (V-max)
4. Pürkbert Herbfellner (V-max)
53,547
53,554 (-0,007s)
53,578 (-0,031s)
53,583 (-0,036s)

Hier wird erkenntlich, daß einerseits das V-max Kart 77 sehr schnell geht, aber daß auch die Fahrer das Kart im Schnitt äußerst fulminant zu bewegen vermögen! Der A1 Junior im 1. Lauf ist nicht zu verachten. Wo bleiben die anderen Junioren?

Die beste Konstanz

Schnitt der besten Runden über 8 Läufe - beste Runde

1. V-max Castrol
2. V-max Wohlmeyer
3. Xkart Nr.25
4. Riff Raff
5. Nokia
6. Le Frere
7. Crashtestdummy's
8. PC Kart Team
9. MSC Dirty Six II
10. Lisec Superkart
0,202s
0,309s
 0,333s
0,355s
0,397s
0,405s
0,442s
0,457s
0,469s
0,537s

Die letzte Statistik ist dabei vielleicht die aussagekräftigste. Sie zeigt, wie konstant die Fahrer durchs gesamte Team gerechnet fahren. Die beiden V-max Teams liegen hierbei am nähesten zusammen, dicht gefolgt von Xkart Nr. 25, Riff Raff und Nokia, gleich dahinter Le Frere und die Crashtestdummy's. Das PC Kart Team ist zwar auch recht dicht, aber insgesamt langsamer (Platz 21). Auch MSC Dirty Six II (Platz 7) liegt noch innerhalb von 0,5 Sekunden Streuung, was durchaus als Spitzenwertgrenze gewertet werden darf. Wo bleiben die Ladys?

Nicht zu verachten war auch die am Abend stattfindende Geburtstagsparty von Ernstl Buchmann, einem ehemaligen V-max 3 Fahrer, bei der sich etliche Fahrer inklusive Geri Berger und Geza eingefunden hatten. Es wurde sehr spät, und vielen war ziemlich schwindlig!

Wir freuen uns schon auf den dritten Kartsprint in der SCS!