Abu Dhabi, Tag 4.

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Der vierte Tag war ein nicht ganz optimal aufbauender Tag. Der letzte Tag vor dem Rennen. Eigentlich wollten wir bereits die Generalprobe abliefern, aber daraus wurde nichts, soviel vorab.

Vorerst mal zur Zeitnehmung. Das geht ganz schnell, sie wurde nämlich nicht geliefert, am Tag vor dem Rennen. Auch nicht um halb Eins in der Nacht ins Hotel, um die Transponder aufladen zu können. Also nicht viel zu erzählen, außer dass KoflAIR ein bissl knieweich ins Betterl fiel, in der Nacht vor dem Rennen, ohne je eine Zeitnahme live in Betrieb gehabt zu haben, geschweige denn die Software mal bedient zu haben, und diesmal in der Rolle des Verantwortlichen der Zeitnehmung. Na Spaß.

Die Karts. Reifen wechseln, fein die Reifen waren ja da. Dann Karts abstimmen. Tja nicht die Bohne. Die Strecke war ja alles andere als fertig. Wir haben mit den Pakistanischen, Indischen, Ägyptischen Helfern den Kurs zum Teil vom Layout her umgebaut, dann hätte eine Kehrmaschine kommen sollen, richtig, hätte. Also hatten wir es bis am Abend mit einer Rennstrecke zu tun, die voll mit Sand und Schutt war (Ziegelsteine, zerfetzte Reifen). Fahren und ausprobieren unmöglich.

Zwischendrin sind wir ein bissl über die Straße rüber gangen zum Meer ein bissl Fotograbildln.


Zwei Wahrzeichen Abu Dhabis: Rechts das Hilton Hotel, höchstes Gebäude der Stadt. Links der 125 Meter hohe Fahnenmast mit der Flagge, die rund 30 x 15 Meter messen dürfte und ästhetisch im Zeitlupentempo weht und so ihre riesige Dimension offenbart.


Walter und Reinhard haben sich die Chance auf eine Abkühlung im etwa 25° kühlen Meer nicht nehmen lassen.


Die Abu Dhabi Skyline.


Andi, der Peugeot Rallye Mechaniker, posiert am Steine...


Manfred, der Bruder von Christian V-max, mit Wolfgang, in der prallen Sonne.


Testfoto für ein Foto mit KoflAIR drauf, dann Übergabe der Kamera an einen einheimischen Fotogehilfen, ...


und hier das Ergebnis. Die Fahne und das hilton kippen, aber wenigstens sind die Köpfe in einer horizontalen Reihe :-)


Die Rennstrecke. Alles muss in den Emiraten schön hell sein, schnöde schwarze Reifen sind daher in weiße Plastiksackln einzupacken, jeweils als Zweierpackerln bitte.

Die Kehrmaschine ist um Sechse gekommen und hat zwei Stunden gebraucht. Dann haben wir uns mit den 5 Ersatzkarts die Hirne ausm Kopf gefahren, das hat wenigstens Spaß gemacht. Die Rundenzeit durch den sich schnell verbessernden Grip haben wir von 1:02,00 auf 52,09 steigern können. Bestzeit auf den Sodi 390ern übrigens fürn KoflAIR himself.


Es wurde heftig angestellt. Wir hatten viel Spaß.

Allerdings. Die Kupplung hat bei gut 2/3 der Karts angfangen zu stinken. "Zu lang übersetzt!" war die klare Analyse. Was nun. Kurs umbauen? Geht nicht, dazu ist der Parkplatz einfach nicht groß genug. "Kürzer übersetzen!". Sodi 390er. Schnell mal über Nacht 25 12er Ritzel besorgen. Oder geteilte 48er. Kinderspiel in den Emiraten! Unseren Mechanikern war gar nicht nach Lachen zumute. "Nach 4 Stunden brechma ab, weils keine Karts mehr gibt!" Gute Nacht.


Der Zeitnehmungscomputer, der sehr stabil lief, war frei für Solitär. Finanzier des Rennens, Rashid al Shamsi, startete gezielt ein game.

Also gut, die Vorzeichen für den Renntag standen irgendwie eigenartig.

  • Keine abgestimmten Karts
  • Karts mit deutlichen Kupplungsproblemen auf der gegebenen Strecke bei nicht perfektem Fahrstil
  • Zeitnehmung noch immer nie gesehen
  • Rennstrecke noch nicht ganz fertig.
  • Aber - immer nett und freundlich, rosa Brille, very nice ;-)

Ach ja. Es war uns aufgefallen, dass zur Kartvorauslosung um 17 Uhr nur ein Team gekommen war. Das Team der United Emirates Bank, alle sehr nett und freundlich, immer happy, alles easy, rosa Brille, very nice.

Abends hamma in der Hotelbar noch ein wenig herumgeblödelt, bis auf S-R-T. Der hats irgendwie einderfädelt, dass er mit den Buben von Rashid ein bissl die Gegend unsicher gemacht hat und an erstaunlichen Plätzen war. Dazu wird er sicher selber ein Erlebnisaufsatzerl schreiben.

Ach ja eins hat der S-R-T auch noch erzählt. Warum die jungen Mädls in den Emiraten verhüllt herumlaufen. Erstens ist es In. Zweitens. Durch die Verhüllung sehen die Buben nicht, wie das Mädl unter der Verhüllung eigentlich aussieht. So sehr nicht, dass das Mädl mit jedem furtgehen kann, auch wenn ihr Habera im selben Lokal ist. Weil der erkennt sie ja unter ihrem Schleier nicht. Praktisch, für junge Mädls, kommt mir vor. Bei uns gingert das sicher nicht.

Bis muang!

Euer Ernst M. KoflAIR

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