KoflAIR's Kart Karriere endet mit 20.9.2003

Fertig. KoflAIR hat am 20.9.2003 in Jesolo beschlossen, in Zukunft keine weiteren Kart Rennen mehr zu bestreiten. Damit geht ein schöner und vor allem sehr erfolgreicher Abschnitt in KoflAIR's Leben zu Ende.

KoflAIRs Zitate an diesem Tag.

"Es macht mir einfach nicht mehr genug Spaß."
"Es ist mir einfach zu anstrengend geworden."
"Wer sich nicht in Form hält und ständig trainiert, dem muss dass einfach irgendwann zu anstrengend werden."
"Die Handgelenke, die Unterarme, die Schulterpartie, die Wirbelsäule. Früher hat mir das alles nix gemacht, das hat sich in den letzten zwei, drei Jahren geändert."
"Es kann natürlich auch mit meiner nachlassenden Form zu tun haben."
"Ich bewundere die, die in einem 24h Rennen auf einer griffigen Strecke mehrere Turns derfahren!"

Es folgt ein selbstherrlicher Rückblick auf KoflAIR's Kart Karriere.

1996:

  • Die ersten Kart-O-manias eröffnen. First Contact erfolgte auf der Elektrobahn in Brunn/Gebirge. Bald danach die ersten Benzinkart Turns in der Kart-O-mania Messegelände. Erster Zeitausdruck meldet 31,440.
  • Training mit finanziellem Einsatz von rund ATS 2.000,- je Woche steigert die Rundenzeit auf niedrige 28er Zeiten.
  • Im Autorevue Cup belegt KoflAIR den 14. Rang des Finales, aus insgesamt 1.800 Teilnehmern
  • Im August 1996 findet KoflAIR durch Zufall zu einer flotten St.Pöltner Truppe, die am ersten 24h Kartrennen in Zeltweg teilnehmen will.
    Das Team wird auf KoflAIR's Vorschlag hin V-max getauft.
  • 24h Rennen in Spielberg. KoflAIR hatzt im Startturn von Platz 32 in 1h15m auf den 1. Platz nach vor. Endplatz 5 von 38 bedeutet einen guten Einstieg ins Renngeschehen
  • Die Wiener Speed Indoor Halle startet ihre 4h Rennserie. KoflAIR gewinnt mit dem Sport am Montag Team mehrere Rennen.

1997:

  • Im 1-Million Kart Cup, bestehend aus vier 24h Rennen, nimmt KoflAIR erfolgreich mit dem V-max Team teil. Ein Sieg im letzten Rennen lässt für 1998 böhzes für die Konkurrenz erwarten.
  • In diversen 4h Rennen und in Rennen um die Hallenbestzeit spielt KoflAIR immer ganz weit vorne mit.
  • In Michelhausen gilt KoflAIR als extrem harte Nuss, auch für den Bahnbetreiber Michi Fiedler. In einzelnen Rennen werden sogar Siege gefeiert.

1998:

  • Das V-max Team mit KoflAIR gewinnt die Winterchallenge in Saalfelden.
  • Das V-max Team gewinnt den 24h Kart Cup.
  • KoflAIR gilt als schnellster Mann in Michelhausen, obwohl der All-With-All Bewerb von Sabine Mayer gewonnen wird.
  • Am 2. Juli geht KoflAIR's Vollgas Seite online. Die Foren und der Chat entwickeln sich binnen kürzester Zeit als die wichtigste Kommunikationsplattform der Kartszene.

1999:

  • V-max gewinnt abermals das Winterchallenge Finale.
  • Der IKC wird von KoflAIR's Homepage gefeatured und erlebt daraufhin einen rasanten Interessensanstieg. KoflAIR wird im Superfinale in Italien 12., gewinnt trotzdem einen WINFIELD Racing School Rennfahrerkurs für Formel Autos.
  • Beim ersten Velden Cart City Circuit fährt KoflAIR sowohl die Pole Position als auch die schnellste Rennrunde und gwinnt ein Nokia 8810.
  • Im 24h Kart Cup ist V-max mit zwei Karts am Start und gewinnt die 24h Rennserie. Der Staatsmeistertitel wird im letzten 6h Hallenrennen an den harten Konkurrenten X-kart verloren.
  • In den 24h Rennen in der Daytona Halle gilt KoflAIR als einer der stärksten und ausdauerndsten Fahrer und schafft mehrmals die schnellste Rennrunde.

2000:

  • Die Kartliga stellt das Reglement von 270ccm 8,4PS Motoren um auf 570ccm 16,8PS V2 Motoren. Der Spaßfaktor nimmt aus der Sicht KoflAIR's ab. Nach schweren Unfällen wird im dritten Rennen die Vorderradbremse eingeführt.
  • In 24h Indoor Rennen bleibt KoflAIR eine Macht.
  • KoflAIR startet gemeinsam mit Werner Trügler und Hannes XL die Kartplattform www.kartsport.at

2001:

  • V-max nimmt in diesem Jahr an zwei Rennserien teil: Kart Division und Kartliga. Nach zwei erfolglosen Kartliga Rennen beschließt man, den Rest der Saison nur mehr Kart Division Rennen zu fahren.
  • Beim Rennen in Jesolo fällt das V-max Team aus und KoflAIR erlaubt sich einen kleinen Scherz. Er bucht mit dem Transponder noch ein paar virtuelle Runden auf die Zeitnehmung auf. Später wird KoflAIR zu Unrecht beschuldigt, die Stromversorgung (FI) der Zeitnahme außer Gefecht gesetzt zu haben, was ihm Spitznamen wie KoFI einbringt. Die Anzeige durch die OSK verläuft im Sande.
  • KoflAIR verliert generell ein wenig die Lust am Kartfahren.

2002:

  • KoflAIR nimmt nur mehr an vereinzelten Kartrennen teil.
  • KoflAIR findet die neue Lust am Motorradfahren.

2003:

  • Im Winter fährt KoflAIR vereinzelte AIM Läufe und findet das superanstrengend.
  • KoflAIR nimmt am 48h Rekordrennen in Kottingbrunn teil, wobei ihm ein Turn reicht.
  • KoflAIR besorgt sich eine Yamaha Fazer 1000.
  • KoflAIR nimmt mit Spaß am JFF Raceday teil.
  • KoflAIR kommt im September nach Jesolo und beschließt nach zwei Trainingsturns, sein offizielles Kart Karriereende bekanntzugeben.

Es war eine sehr schöne Zeit mit vielen neuen Freundschaften, die weit über das Kart Karriereende hinaus aufrecht bleiben werden. Wenn der Spaß nicht mehr groß genug ist, die Anstrengungen und Aufwändungen für den Sport zu überbieten, dann ist ein guter Zeitpunkt gekommen, einen Schlussstrich zu ziehen

www.koflair.at bleibt online!

Es wurde ein Kondolenzbuch eingerichtet.

Euer KoflAIR