24h Rennen Daytona Raceways Wien 7.-8. November 1998

daytona.jpg (16360 Byte)
Die Daytona Karthalle in Langenzersdorf - eine der schönsten Hallen in Österreich
neustart.jpg (15080 Byte)
19 Uhr: Neustart nach Stromausfall mit SLT Express (Werner Trügler) am 4. Rang
mgamauf.jpg (11783 Byte)
Michi Gamauf vom RS Racing Team - Einer der schnellsten Konkurrenten.
werner_vor_sparco.jpg (12880 Byte)
Werner Trügler - er brachte uns auf die Siegesstraße zurück
baerli1.jpg (11369 Byte)
Bärli mit extraschwerem Helm zur effizienten Gewichtsverlagerung
baerli_tankstop.jpg (10698 Byte)
Während des 1-minütigen Tankstopps ist Zeit für Instruktionen
fahrerwechsel.jpg (15395 Byte)
SLT Express beim Fahrerwechsel - EMK übernimmt von Bärli
ps_im_kart.jpg (9852 Byte)
Philipp Strondl im Schlußturn - der Sieg war ihm nicht mehr zu nehmen
zwischenstand2.jpg (18008 Byte)
Eine Stunde vor Rennende hatte SLT Express 7 Runden Vorsprung
ps_wird_abgewunken.jpg (11797 Byte)
Phillipp Strondl beim Zieleinlauf - der Sieg war geschafft
slt1.jpg (16166 Byte)
SLT Express bei der Siegerehrung ganz oben am Stockerl - v.l.n.r. Jaro Chaloupka, Werner Trügler, Christian Stelzhammer, Ernst Markus KoflAIR, Philipp Strondl. Bärli transparent im Hintergrund

Das letzte der 4 Rennen zum Daytona 24h Cup 1998 wurde zu einer Triumphfahrt für das SLT Express Team mit Jaro Chaloupka, Christian Stelzhammer, Ernst Markus KoflAIR, Philipp Strondl, Petra "Bärli" Schlosser und Werner Trügler. Nach der Auslosung sahen wir uns mit einem der langsamsten Karts des gesamten Feldes konfrontiert. Im Startturn mühte sich EMK sehr, um mit für dieses Kart wahren Fabelzeiten, die dennoch eine knappe Sekunde hinter denen des überlegen Führenden RS Teams lagen, nach 2:30 auf Rang 2 liegend an Werner zu übergeben. Werners folgender Marathonturn über nicht weniger als 5:20 war von einigen überraschenden Wenden begleitet. Da Skoda Schmidt mit der Performance ihres Karts nicht zufrieden war und beschloß, das Rennen auf einem Ersatzkart weiterzuführen, nahm auch SLT diese Möglichkeit wahr und Werner war auf Anhieb 0,7 Sekunden schneller. Nach erfolgtem Motorservice wechselte Werner wieder auf unser altes Kart zurück um festzustellen, daß sich an der schlechten Performance nichts geändert hatte und nach neuerlichem Kartwechsel beschlossen wir, das Rennen ebenfalls im Ersatzkart zu bestreiten. Dann legte ein Stromausfall die Hallenbeleuchtung lahm, um beim beheben desselben auch den Zeitmeßcomputer außer Betrieb zu setzen. Nach erfolgtem Neustart (die Zeitdifferenzen waren NICHT verloren) fand sich SLT auf Rang 4 mit schon 4 Runden Rückstand auf RS wieder. Inzwischen konnte Werner jedoch mit den Zeiten der führenden Teams mithalten und konnte sich innerhalb kürzester Zeit auf Rang 2 verbessern. Ein nochmaliger Stromausfall machte einen neuerlichen Neustart vonnöten, diesmal mit SLT auf 2. Position hinter RS. In den folgenden Stunden war Werner schnellster Mann auf der Strecke, um bei zu dieser Stunde üblichen Zeiten um 49 Sekunden über eine Sekunde schneller als das restliche Feld, nämlich mit hohen 47er-Zeiten den Rückstand auf RS auf eine Runde verringern zu können. Ab Mitternacht schloß Philipp Strondl nahtlos an Werners Fahrt an und brachte uns nach nur einer Stunde trotz einer vorangegangenen 1-minütigen Stop & Go Strafe mit Zeiten, die über 1 Sekunde vor dem zweitschnellsten lagen, in Führung, um diese auf über 2 Runden auszubauen. Christian Stelzhammer, der die folgenden 5! nächtlichen Rennstunden bestritt, vergrößerte unseren Vorsprung auf sage und schreibe 9 volle Runden, von denen Jaro Chaloupka am Morgen keine einzige wieder verlor. Petra "Bärli" Schlosser, die erst am Vormittag ihren ersten Einsatz hatte, zeigte sich wiederum überlegen und hatte nach etwa einer Fahrstunde einen Vorsprung von über 10 Runden, als das Gasseil an unserem Kart seinen Dienst versagte und Bärli auf der Strecke liegenblieb. Als das Ersatzkart schon unterwegs war, fuhr Bärli mit der Hand gasgebend an die Box, was uns neben einer etwa 2-minütigen Wartezeit auf das Ersatzkart eine 1-minütige Stop & Go Strafe für das händische Gasgeben und eine weitere deshalb, weil Bärli beim Rückwechsel auf unser inwischen repariertes Kart am Fahrer- und nicht am Kartwechselfeld stehengeblieben ist, einbrachte. Nach insgesamt 8 Runden Verlust auf das inzwischen zweitplatzierte Sparco-Team und nur mehr 2 Runden Vorsprung knüpfte Bärli allerdings an ihre Leistung vor dem Mißgeschick an, fuhr weiterhin die schnellsten Runden des Feldes und konnte den Vorsprung wieder auf 3 Runden ausbauen. KoflAIR, als unser vorletzter Fahrer ließ erwartungsgemäß der Konkurrenz keine Chance, baute den Vorsprung wieder auf 6 Runden aus und fuhr nebenbei die schnellste Runde des Rennens. Als Schlußfahrer fungierte Philipp, der Runde um Runde unseren Vorsprung vergrößerte. 10 Minuten vor Rennende hatten wir noch eine Schrecksekunde zu überstehen, als ein Überrundeter Philipp tuschierte und der von einem nachfolgenden Kart gerammt und aus dem Kart geschleudert wurde. Philipp konnte aber weiterfahren und da auch das Kart - abgesehen von einem verbogenen Sitz - unbeschädigt geblieben war, überquerte das SLT Express Team mit 7 Runden Vorsprung auf das zweitplatzierte Sparco-Team die Ziellinie und sicherte sich damit auch den 2. Rang in der Gesamtwertung des 24h Cups.

werner1.jpg (15913 Byte)
Werner Trügler, der 5:20 ohne Unterbrechung im Einsatz war.
baerli3.jpg (12006 Byte)
"...und so hab ich ihn angeschrien, bis er mich vorbeigelassen hat!"- Petra "Bärli" Schlosser
emk.jpg (10816 Byte)
Ernst Markus KoflAIR war wie immer eine der Stützen des Teams.
emk&petra.jpg (12958 Byte)
Petra Foit vom aufgelösten New Generation Team leistete uns Beistand.
ps.jpg (10369 Byte)
Philipp Strondl - in der Daytona Halle beinahe unschlagbar
baerli_mit_zopf.jpg (11182 Byte)
Das ist nicht nur eine attraktive Zuschauerin sondern auch eine der schnellsten Kartfahrerinnen Österreichs
stelzi_jaro.jpg (12378 Byte)
5h-Marathonmann Christian "Stelzi" Stelzhammer (links) mit Teamchef Jaro Chaloupka (mitte)
werner_stelzi_baerli.jpg (12664 Byte)
v.l.n.r. Werner Trügler, Christian Stelzhammer, Petra Schlosser
petra_werner.jpg (12612 Byte)
Aufgabenteilung: Werner verfolgt gespannt das Renngeschehen, Petra im Hintergrund raucht und lacht ;-)
jaro_mit_trophaee.jpg (13088 Byte)
Der Lohn der Arbeit - Teamchef Jaro mit Trophäe
slt2.jpg (16237 Byte)
Einfach abschalten ist schwierig: EMK prüft die Qualtät des Siegerpokals, Jaro läßt den Scheck im Dekolleté verschwinden.