IKC Rennen Monza am 12.2.2001Schon wieder ein Datum, das sich aus nur drei Ziffern schreiben lässt! Darum wird uns die Nachwelt noch beneiden! Es trafen sich also 6 Leute, davon 5 oarg schnelle Piloten, um ein IKC Rennen zu bestreiten. Die Teilnehmer waren:
Im Qualifying konnte - und das hat viele erstaunt - KoflAIR himself die schnellste Runde herausderfahren!! Das 19er Kart ermöglichte einen Vorsprung von 13/100 vor Thekla. Zweiter Thekla, dritter Hasi. Dahinter die beiden Lokalmatadoren. Platz 6 für Hackensellner. RennverlaufPech im Rennen: In der ersten scharfen Kurve oben, bricht bei KoflAIR's Kart aus heiterem Himmel das Spurstangl. Keine gewertete Runde würde bedeuten nur 5 Fahrer in der Wertung, zu wenig für IKC, daher Neustart. KoflAIR's Ersatzkart performt mit den kalten Reifen in den ersten Runden ganz geringfügig schwächer. Aber KoflAIR blieb natürlich unüberholbar. Aus dem Hinterfeld schlug Lorenz zu und schnappte sich den drittplatzierten Hasi durch einen relativ groben Abschuss. Hasi kann Platz 4 retten. Gerade als der schnellste Mann im Feld, Lorenz, in Schlagdistanz zu Thekla kommt, ist das Rennen zu Ende. Auch KoflAIR wurde ständig von Thekla bedrängt und hin und wieder leicht angestubst, wodurch KoflAIR eher die Kampflinie wählen musste und nicht davonderfuhr. Ergebnis:
KartstreuungEntweder die Mannschaft hat ihre Kartflotte so weit im Griff, dass sie 5 sehr gute Karts ausderwählt haben, oder die Flotte streut wirklich insgesamt sehr wenig. Faktum ist, dass die schnellsten Rennrunden der Fahrer 1-5, die alle als sehr schnell gelten dürfen, nur 52/100 auseinander liegen und im Bereich 38,19 (3.) bis 38.71 (4.) liegen, die anderen Zeiten sind 38,35 (1.) 38,28 (2.), 38,65 (5.) und schließlich, Fahrerstreuungsbedingte 40,08 (6.). Die Monza KartsEin paar Bilder möcht ich noch zeigen von den Karts in der Monza, und warum KoflAIR himself diese Karts als sehr angenehm empfindet.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Verleihkarts, sitzt in der Monza der Tank nicht zwischen den Beinen des Fahrers. Stattdessen sind hier Moosgummipads angebracht, die es ermöglichen, dass sich der Fahrer mit dem Knie schmerzfrei und äußerst effizient gegen die Fliehkräfte abstützt. Das Lenkrad steht leider etwas zu flach, das verursacht bei nicht ganz lockerer Handhaltung Krämpfe in den Handballen. Die Sitzposition ist ansonsten für Fahrer um 170 sehr super.
Was mich
sehr freut ist, dass die Monza Karts sehr symmetrisch gebaut sind.
Bei der Pedalerie behindert nichts, die Füße können frei und gerade nach vorne gestreckt werden, kein zu breiter, möglicherweise kantiger Tank behindert den Raum zwischen den Knien. Das Swiss Hutless Indoor Testkart
Sehr interessant auch ein Testkart, das speziell für den Indoor Einsatz konzipiert wurde. Es stammt von Swiss Hutless und ist offenbar auf besonders günstigen Preis hin konstruiert worden. Dennoch besticht die direkte, simple, und dennoch einen stabilen Eindruck machende Konstruktion.
So genial auch der Rohrrahmen sein mag, der den Motor umschließt und direkt als Sitzhalterung dient, so fatal ist die Fehlannahme, dass es in Karthallen kaum Fliehkraft gibt. Der Seitenhalt in diesem Sitz ist vergleichbar mit dem eines Ford Escort 1.1, Baujahr 1969 (der "Knochenescort", vgl. Kühlergrill, der aussieht wie ein Hundeknochen).
Im Hinterbau werken 3 Lager, die die Hinterachse halten, eines davon in der Mitte der Achse, der Antrieb erfolgt per Zahnriemen. Alles macht einen soliden, aber billigen Eindruck. Die Lenksäule mit der Einrohrhalterung darf gerne auch als billig bezeichnet werden. Selbst durch starkes herumreißen auf diesem Teil konnte KoflAIR kein Nachgeben feststellen. Scheint zu halten!
Man verfolge das Gasseil. Unmittelbar nach dem Gaspedal verschwindet es in einem Röhrdl, das einem Rahmenrohr entlang bis nach hinten zum Motor verlegt wurde. Genial! Fazit: Das Swiss Hutless könnte in Zukunft in der einen oder anderen Halle für Furore sorgen, sofern der Sitz nachkorrigiert wird. Ein Kart mit vielen pfiffigen Detaillösungen, das vermutlich sehr günstig sein wird und dennoch problemloseren Leihkartbetrieb ermöglichen sollte als die meisten aktuell im Einsatz befindlichen Karts. |