KoflAIR's Tagebuch. |
| Message aus dem Chat: |
| Dem aktuellen Web-Zeitgeist folgend, führt KoflAIR ab jetzt auch ein Tagebuch. Dieses ist aufgrund des privaten Charakters dieser Seite nicht tierisch ernst zu nehmen. So schauts aus! |
Zunächst jedoch eine Kartweisheit des Tages: Bei Massenstarts cool bleiben, innen reinstechen, überholen wo's nicht geht.
![]() |
Kapitel "Gokartfahren in Stuttgart" KoflAIR testet, wenn quer durch die Welt unterwegs, immer gern Gokart Fahrmöglichkeiten aus. Bekanntlich steht nun nahezu wöchentlich Stuttgart am Programm. Stuttgart hat die eine oder andere Gokart Bahn. Ein Test war überfällig. Es trug sich zu wie folgt. Am 26.2.2002 bin ich mit meinem österreichischen Arbeitskollegen Martin in Stuttgart in die Kart-O-mania Halle Gokartfahren gegangen. Wir haben extra telefonisch vorgefragt, wann wir 10 Minuten Turns fahren können, damit wir nicht mit einer Vermietung kollidieren. Wie's der Zufall so will, hat sich eine Vermietung ein bissl verzögert, und es sind nicht alle Leute gekommen, und wie der KoflAIR in so einem Fall halt so ist, fragt er dann einfach "Kömma uns dazuakaffn?" und schwupps waren wir bei der halbstündigen Miete schon dabei. "Könnt ihr gut fahren?" "Martin so mittelmäßig, und i kann guat" hab ich völlig unbescheiden geantwortet. Na gut. Die Vermietung beginnt mit einer hervorragenden Einschulung, Hut ab. Karts werden kurz erklärt, Reifentemperaturen angeschnitten, Flaggensignale erklärt, und der Ehrenkodex, den schnelleren passieren zu lassen. Rein ins Gokart, 10 Minuten Qualifying. KoflAIR qualified sich mit 33,190. Der Zweitplatzierte fuhr 34,340. Eine sehr eindeutige Sache sozusagen. Zur Bahn sei gesagt, dass sie genau so ist, wie KoflAIR sich eine Indoor Gokartbahn vorstellt: Halbrutschiger Belag mit sehr rutschigen Stellen, Motorleistung der Karts gut harmonierend mit dem Grip, in diesem Fall sind die 200er Honda 6,5PS die optimale Motorisierung. Und dann halt ein paar lustige Passagen. Ein schnelles Ess, das nur funktioniert wenn man am Kurveneingang alles richtig macht. Ders nicht richtigmacht, hat am Ende des Ess fünf km/h weniger drauf und wird bis zur nächsten Kurve gnadenlos einfach überholt. Weiters eine Passage mit einem Geschlängel, das von den Auslauf- und Einlenkzonen her sehr großzügig dimensioniert ist. Hunderte Linien sind denkbar, doch nur ca. 4 davon sind schnell. Aufgrund der umfangreichen Österreich Erfahrung wird die schnellste Linie aufm ersten Blick identifiziert. Eine langgezogenes schnelles Ziel-Ess erfordert "Balls", das komplettiert die klasse Bahn. Rennen. KoflAIR startet von der Pole, die ersten beiden Runden ein bissl verhalten, und dann ohne Wenn und Aber. In Runde 5 erfolgt die erste Überrundung. No servas. Na gut, dieser Fahrer stand im 20 Minuten Rennen noch weitere fünfmal zur Überrundung an. Etliche Fahrer waren in hartem Kampf gegen das Gerät, was sich in einer recht eigenartigen Linie manifestierte. Gelegentlich glaubte ich es mit Fahrern zu tun zu haben, die ohne Mittellinie in der Fahrbahn keine Idee haben, wo sie ihr Fahrzeug positionieren sollten. Es war nicht einfach, immer berührungsfrei zu überholen, und öfters als einmal musste ich scharf bremsen, um die Kollision zu vermeiden. Am Ende des 20 minütigen Rennens hab ich das gesamte Feld überrundet ghabt, den fünftplatzierten schon zweimal, und so weiter. Schnellste Runde mit 32,690 gegen 33,430 des Zweitschnellsten. Dann die Nachbesprechung im Restaurant. "Wie oft trainierst du hier?" "Ich bin heut das erstemal da." "Wie lange braucht man bis man das so kann?" "Ich fahre seit 1996." "Und sind in Österreich alle so schnell?" "Na ja, ich schätze ich bin unter den Top 100, es gibt wirklich sehr viele so schnelle in Österreich." Lange Gesichter. :-) Fazit:
emk |