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Und wieder ein österreichischer
Sieg bei einem 24-Stunden Klassiker!
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Nach Karl Wendlingers Erfolg in Le Mans 2000, haben schon wieder zwei Österreicher
bei einem 24-h-Rennen zugeschlagen. Christoph Dirtl und Hans
Geist (beide NÖ) haben am 24.-25.6.2000 am Nürburgring die Klasse der
alternativen Treibstoffe (Diesel und Erdgas) mit einer dreiviertel Stunde
Vorsprung gewonnen.

Der V-max Dieselgolf: 150 PS gepaart mit einem
gscheiten Fahrwerk reichten für den Sieg in der Klasse für
Alternativkraftstoffe.
Sie fuhren mit ihrem VW Golf TDI konstant
schnelle Zeiten und waren mit 1 h 40 min. Vorsprung auf den Zweiten
schon auf dem sensationellen 26. Gesamtrang zu finden, ehe zwei
Stunden vor Ende ein Kühlerschlauch platzte und man den überhitzten
Motor im Schongang auf Platz 36 ins Ziel brachte.
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367 Starter, im Qualifying
nur Platz 142
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Bei dem größten
Motorsportereignis Europas (367 Nennungen) fuhren die beiden Niederösterreicher
vor 118.000 Zuschauern ein starkes Rennen.

118.000 Zuschauer säumten den Nürburgring, DSF
berichtete stundenlang.
Das Training benützte
man überwiegend zum kennenlernen von
Strecke und Auto, waren die beiden doch vorher noch keinen Meter mit
ihrem Renngerät gefahren. So war die 142. Gesamtplatzierung (6. in
der Klasse) nicht gerade das gelbe vom Ei, aber man war immerhin
zweitschnellster Dieselgolf.
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Souveräne erste Runde:
51
Plätze gutgemacht! |
In einer fulminanten Startrunde
mit Slicks auf nasser Srecke konnte Christoph Dirtl nicht weniger
als 51 Konkurrenten überholen und lag somit auf Platz 91 (4. Klasse
S2). Von da an ging es permanent nach oben in den Ergebnislisten.

V-max-Erfolg neben Millstatt (A1 Kartliga) auch am
Nürburgring:
Christoph Dirtl schockt die Konkurrenz!
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Führung bei Halbzeit |
Genau zur Halbzeit übernahm der Golf mit Dirtl am Steuer die
Klassenführung, welche bis zu 1 h 40 min. ausgebaut werden konnte.
2 Stunden vor Schluß war man auf Platz 26 Gesamt angelangt. Bis
dahin gab es nur einen außerplanmäßigen Boxenstop, bei welchem
ein ausgehängtes Schaltgestänge repariert werden musste
(Zeitverlust 6 min.)

Siegerehrung in festlichem Rahmen. Dirtl in der
charakteristischen V-max Jacke
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Sieg trotz Defekt beim
Schaltgestänge und Kühlwasserschlauch |
Dann kam der große Schreck.
Hans Geist musste eine Runde früher als geplant die Box mit
geplatztem Kühlwasserschlauch und überhitztem Motor anlaufen.
Durch die Reparatur und anschließende Fahrt im Schongang büßte
man 11 Plätze ein, der Klassensieg war den beiden aber nicht mehr
zu nehmen.

Den Erfolg errang er gemeinsam mit Hans Geist, dem
A1 Ring Manager. Bravo Christoph, Bravo Hans!
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